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Karl-Marx-Monument

Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Chemnitz ist der Nischel, wie das Karl-Marx-Monument von den Einheimischen liebevoll genannt wird. Die größte Porträtbüste der Welt hat die Zeit der Wende gut überstanden.

Der Nischel von Chemnitz

Der Nischel von Chemnitz
© marxmonument.de

Der Nischel, wie das Karl-Marx-Monument unter den Einheimischen gern genannt wird, ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Chemnitz. Trotz wechselvoller Geschichte hat die größte Porträtbüste der Welt die Zeit der Wende gut überstanden.

Die Entstehung

1953 wurde die Stadt in Karl-Marx-Stadt umbenannt, da die Führung des DDR hier die Umwandlung einer Industriestadt in eine “Sozialistische Musterstadt” vorantreiben wollte. Ein Wahrzeichen wurde in Auftrag gegeben.

Der sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel fertigte 10 Entwürfe an, wobei die Wahl am Ende auf die Porträtbüste des Philosophen fiel. Die Kosten für den 7,10 m hohen und 40 Tonnen schweren Bronzekopf beliefen sich auf 1,5 Mio Mark der DDR. Das Denkmal wurde in Leningrad gegossen, in 95 Teile zerlegt und dann in Chemnitz wieder zusammengesetzt. Letztlich wurde es auf zwei Sockel gesetzt, die mit Kornitzki-Granit, benannt nach der Abbauregion in der Südukraine, plattenartig überdeckt sind. Die Einweihung fand am 9. Oktober 1971 vor rund 250.000 Menschen statt. Anwesend war unter anderem auch Erich Honecker.

Nach der Wende

Nach dem Zusammenbruch der DDR wurde über den Abriss des Karl-Marx-Monuments nachgedacht. Letztlich blieb es der Stadt mit dem alten Namen erhalten.

Adresse

Brückenstr. 12
09111 Chemnitz

Wo befindet es sich?

Der Nischel befindet sich im Stadtzentrum von Chemnitz in der Brückenstraße (früher Karl-Marx-Allee oder “Nischelgasse”).

Quelle: www.marxmonument.de


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(21.02.2009)

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