Die Stadt Grimma – von den Sehenswürdigkeiten bis zum Triathlon

Foto: © Marco Barnebeck / pixelio.de

Rathaus Grimma
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Seien es kulturelle Sehenswürdigkeiten, die behaglichen Hotelunterkünfte oder die Freundlichkeit der Einwohner in einer vielfältigen Landschaft – vieles spricht für eine Reise nach Grimma, rund 30 km östich von Leipzig gelegen. Die Stadt befindet sich auch im Landkreis Leipzig und umfasst mehr als 28.000 Einwohner auf einer Fläche von 217 Quadratkilometern.

Geschichte und Persönlichkeiten

Grimma ist im 12. Jahrhundert aus slawischen Siedlungen entstanden. Den Mittelpunkt bildete ein Stadtschloss, das von Kurfürsten und Markgrafen bewohnt wurde. Dort wurde auch Albrecht der Beherzte, Stammvater des Königshauses, geboren. Im 14. Jahrhundert folgt dann der wirtschaftliche Aufschwung, der zu einer Expansion der Stadt führte. Von den Jahren 1494 bis 1701 sorgte die Hexenverfolgung allerdings für große Unruhen unter den Bewohnern. Mehrmals wurde Grimma zum Veranstaltungsort von Hexenprozessen. Nachdem sich die Hexenverfolgung im 18. Jahrhundert schließlich dem Ende neigte, verwandelte sich die Stadt zunehmend zum Mittelpunkt der sächsischen Kultur. Neben dem Theater etablierten sich zunehmend auch Opern und Kunstausstellungen. Im Jahr 2008 erlangte Grimma schließlich den Status einer Großen Kreisstadt. Zu den wichtigsten Persönlichkeiten gehören die Ehrenbürger Ulrich Mühe (1953-2007), Schauspieler und der Sprachforscher Horst Naumann (* 1925).

Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Zu den Highlights gehört in Grimma die historische Altstadt, die am Ufer der Mulde gelegen ist. Sie bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Einflüsse der verschiedenen Epochen auf die Stadt aufzeigen.

Foto: © Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de

Pöppelmannbrücke in Grimma
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Wichtig ist beispielsweise die alte Pöppelmannbrücke, die 1719 nach dem Stil des Barocks über die Mulde fertiggestellt wurde. Sie wurde vom Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2002 nahezu vollständig zerstört und wurde bis zum August 2012 wieder rekonstruiert.

Einer hohen Popularität erfreut sich auch die Hängebrücke über der Mulde. Dies ist eine im Jahr 1925 erbaute Fußgängerbrücke, die den Stadtwald mit der Gattersburg verbindet. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört darüber hinaus das Kloster Nimbschen. Dies war einst ein Zisterzienserinnenkloster, in dem Katharina von Bora lebte. Sie wurde später die Frau von Martin Luther. Der Ort der Reformationsgeschichte kann durch Besucher heute noch besichtigt werden. Von dem im Jahr 1243 erbauten Kloster ist allerdings nur noch eine Ruine verblieben.

Regelmäßige Veranstaltungen in Grimma

Jährlich finden in der Turnhalle des Gymnasiums St.Augustin sportliche Veranstaltungen gegen Rassismus und Diskriminierung statt. Des Weiteren kann in Grimma das Cross-over-Festival besucht werden. Sportliche Aktivitäten werden hier durch ein Musikfestival begleitet und erinnern an das zerstörerische Hochwasser im Jahr 2002. Sportbegeisterte können schließlich am Muldental-Triathlon teilnehmen. Nachdem im Wasser geschwommen wurde, gilt es hierbei, beim Radfahren und zuletzt beim Laufen mit Ausdauer und Geschicklichkeit zu überzeugen.

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