Dresden »
Brühlsche Terrasse
Der Balkon Europas, wie die Brühlsche Terrasse gerne genannt wird, ist das letzte verbliebene Stück Dresdner Stadtmauer. Viele architektonische Meisterleistungen und ein wundervoller Blick auf die Elbe sind an dieser Stelle zu erleben.
Bruehlsche Terrasse
© bildpixel / PIXELIO
Architektonische Schönheit
Die zwischen 20 und 200 Meter breite Terrasse ist von mehreren bedeutenden historischen Bauwerken Dresdens gesäumt. Im Westen ist die Brühlsche Terrasse von einer 41-stufigen Freitreppe begrenzt, die den Zugang vom Schlossplatz her ermöglicht. Im Osten wird sie durch die Jungfernbastion mit dem Brühlschen Garten beschlossen. Im Inneren birgt sie das Museum “Festung Dresden”, in dem Reste der alten Stadtfestung zu sehen sind.
Die Freitreppe wurde im Jahr 1868 vollendet. Beiderseits der Treppe schaffte der Akademieprofessor Johannes Schilling die allegorische Figurengruppe “Vier Tageszeiten”. Vom Schloßplatz aus betrachtet: Morgen (oben links), Mittag (oben rechts), Abend (unten links) und Nacht (unten rechts). Direkt neben der Freitreppe befindet sich das 1900 erbaute Sächsische Ständehaus (heute Oberlandesgericht Dresden), indem früher der sächsische Landtag tagte.
Plastische Elemente
Die gesamte Brühlsche Terrasse ist mit zahlreichen plastischen Elementen geschmückt. Eine Büste des Bildhauers Ernst Rietschel, der an dieser Stelle sein Atelier hatte oder auch ein Denkmal für den Architekten Gottfried Semper, um nur einige zu nennen.
Legenden
Letztlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass eine Legende besagt, dass August der Starke in der Nähe des Bärenzwingers seinen Daumenabdruck auf dem schmiedeeisernen Terrassengeländer hinterlassen haben soll. Der Abdruck sei Beweis für seine bärenstarken Kräfte.
Tags: August der Starke, Elbe, Festung, Heinrich von Brühl, Johann Christoph Knöffel, Schaufelraddampfer, Schlossplatz, Stadtmauer
(03.04.2009)
Kommentar schreiben