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Residenzschloss Dresden

Jahrhunderte lang war das Dresdner Residenzschloss nicht nur Regierungssitz sächsischer Kurfürsten und Könige, sondern auch kultureller Mittelpunkt der Stadt.

Residenzschloss in Dresden

Residenzschloss in Dresden

Von 1547 bis 1918 residierten hier die Kurfürsten und Könige von Sachsen. Erst 1918 verlor das Schloss seine Bestimmung, als der letzte sächsische König nach dem 1. Weltkrieg abdankte. Das Residenzschloss ist mit drei Schlosshöfen eine der bedeutendsten Renaissance-Schlossanlagen Europas.

Zudem ist es eines der ältesten Bauwerke Dresdens und baugeschichtlich sehr bedeutsam, da in diesem Bauwerk zahlreiche Stilrichtungen zu finden sind.

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Das im 2. Weltkrieg zerstörte Schloss sollte noch zu DDR-Zeiten wieder in altem Glanz strahlen, aber die Versprechungen waren größer als die Taten. Inzwischen wurde im ersten Obergeschoss über dem Grünen Gewölbe das Neue Grüne Gewölbe von der Renaissance bis zum Barock in den Räumlichkeiten des Schlosses eröffnet. Circa 1.000 Objekte des Hofgoldschmieds Johann Melchior Dinglinger und anderer werden hier gezeigt. Die Schatzkammer (Historisches Grünes Gewölbe) ergänzt nun schon seit 2006 mit weiteren 3.000 Objekten im Erdgeschoss diese Ausstellung. Vollständig wird das Schloss jedoch erst im Jahre 2013 wiederhergestellt sein. Die Kosten dafür werden auf etwa 337 Millionen Euro veranschlagt.

Den 100,27 Meter hohen Hausmannsturm kann man über 221 Stufen bis zur Aussichtsplattform in 38,62 Meter Höhe hinaufsteigen und von dort aus einen weiten Blick über Dresden genießen.

Geschichte
Erstmalig urkundliche erwähnt wurde das Gebäude im Jahre 1289. Damals noch als 38×36 Meter große Burganlage. Um 1468–1480 entwickelte sich der Bau zu einer geschlossenen Vierflügelanlage mit südlichem Torhaus. Die 800-Jahrfeier des Hauses Wettin in den Jahren 1889–1901 gab den Anlass zu einen großen Schlossumbau durch Gustav Fröhlich und Gustav Dunger. Die Fassade wurde einheitlich im Neorenaissancestil gestaltet und ein neuer südlicher Schlossflügel errichtet. Zudem wurde 1899 ein hölzerner Übergang zwischen Schloss und Hofkirche fertiggestellt (sog. Seufzerbrücke).

Im 2. Weltkrieg brannte das Schloss bis auf seine Grundmauern nieder. Die Bombenangriffe auf Dresden vom 13. Februar 1945 beschädigten damals auch das bekannte Grüne Gewölbe.

Schon 2009 setzte die Eröffnung der Türckischen Cammer der Rüstkammer im Ostflügel einen Jahreshöhepunkt. Für die Zukunft sind u.a. Open-Air-Veranstaltungen im Schlosshof geplant.


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1 Kommentar

  • Newsportal HUiP.de meinte am 20. Juni 2009 um 01:40 Uhr:

    Residenzschloss Dresden…

    Viele Jahrhunderte war das Dresdner Residenzschloss Regierungssitz sächsischer Kurfürsten und Könige. Heute gilt es als kultureller Mittelpunkt der Stadt Dresden und wurde nach seiner Zerstörung 1945 wieder aufgebaut….

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