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Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau
In der Heimat des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich befindet sich das Kloster Sankt Marienstern, dass nach umfassender Sanierung viel zu bieten hat.
Kloster St. Marienstern Panschwitz-Kuckau
© UG / PIXELIO
1248 gestiftet, gehört das Kloster Sankt Marienstern zu den wenigen Ordenshäusern, die seit ihrer Gründung der selben Bestimmung dienen. Unter dem Schutz des Klosters haben die katholischen Sorben ihre Kultur bewahren können. Die heutigen Zisterzienserinnen leben und arbeiten in der Klosteranlage und widmen sich neben dem feierlichen Stundengebet der Seelsorge, der Betreuung, der Ausbildung und der Beschäftigung behinderter Menschen, die in drei Heimen untergebracht sind.
Adresse / Kontakt
Cisinskistr. 35
01920 Panschwitz-Kuckau
Telefon: 035796 – 99431
Bis 1998 wurde die gesamte Klosteranlage umfassend saniert und restauriert. Einige Teile des Klosters, wie die Klosterkirche, der Klostergarten, das Klostermuseum, die Klostergaststätte und der Klosterladen sind frei zugänglich. Der Klostergarten bietet eine Vielzahl heimischer Kräuter, deren Verwendung in regelmäßig angebotenen Koch- und sonstigen Veranstaltungen erklärt wird. Überhaupt finden viele Veranstaltungen, die für alle offen sind, in der Klosteranlage statt. Highlight ist sicherlich das traditionelle Osterreiten, ein alter sorbischer Brauch. Das in der Gegend bekannte “Klosterbräu” wird inzwischen nicht mehr hier, sondern in Wittichenau hergestellt.
Tags: Kloster, Klosteranlage, Klostergarten, Oberlausitz, Sorben, Via Regia, Zisterzienser
(02.04.2009)
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