Meißen »
Klosterruine Heilig Kreuz
Die Ruine eines ehemaliges Zisterzienserinnenklosters aus der Zeit um 1217 lädt auch heute noch zum Verweilen ein. Zu besichtigen ist hier u.a. der älteste Rebstock Sachsens.

Klosterruine Heiligkreuz bei Meißen
Geschichte
Von Markgraf Dietrich dem Bedrängten reich dotiert, bestand es noch bis 1568, als es im Zuge der Reformation aufgehoben wurde. Damit hielt es sich mit am längsten von allen sächsischen Ordenshäusern. Danach wurden die Gebäude dem Verfall überlassen. Im Dreißigjährigen und im Siebenjährigen Krieg wurde das Kloster mehrfach schwer zerstört. Die Ruinen galten schon im frühen 19. Jahrhundert als Denkmal des Altertums.
Heute
Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gelände zunächst als Gärtnerei genutzt. Ab 1994 hat das Meißner Hahnemannzentrum e.V. seinen Sitz auf dem etwa 4 ha großen Areal. Nachdem in den vergangenen Jahren Sicherungsarbeiten an den Gebäuden vorgenommen wurden, gibt es dort nun vielfältige ökologische Angebote, u.a. einen Apothekergarten.
Die Besucher der Anlage erwartet neben einer gepflegten Anlage und den hervorragend erhaltenen Ruinen viel Neues und Interessantes. Eine Flüster-Mulde und andere spielerische Experimente zeigen Jung und Alt die Wunder der Erde.
Genau wie früher, kann man auch heute noch Künstler auf dem Gelände treffen, die wie bereits Caspar David Friedrich oder Johan Christian Claussen Dahl, das alte Kloster malen.

Ältester Rebstock Sachsens
Lage
Das Kloster “Zum Heilig Kreuz” liegt etwa 500 Meter vor den Toren der Meißner Altstadt an der Bundesstraße 6 in Richtung Riesa, auf der linken Elbseite.
Tags: Kirche, Kirchen, Kloster, Klosterruine, Ruine, Wein
(12.03.2009)
Kommentar schreiben