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Oberlausitz

Tradition & Brauchtum prägen die östlichste Ferienlandschaft Deutschlands. Das “Land der 1000 Seen und Teiche” gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen in Deutschland.

Umgebindehaus in der Oberlausitz

Umgebindehaus in der Oberlausitz
© Uwe Kunze / PIXELIO

Die Oberlausitz ist die östlichste Ferienlandschaft Deutschlands und grenzt unmittelbar zu Polen und der Tschechischen Republik. Eine abwechslungsreiche Landschaft, lebendige Traditionen in Handwerk und Brauchtum und geschichtsträchtige Städte bieten Vielseitigkeit und machten die Oberlausitz in einer aktuellen Umfrage des MDR zum beliebtesten Urlaubsziel in Deutschland.

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Lage
Im Norden der Oberlausitz befindet sich eine flache Heide- und Teichlandschaft mit Biosphärenreservat. Im mittleren Teil ist es hügelig und der Süden wird durch das Lausitzer Bergland geprägt. Die höchsten Erhebungen befinden sich dabei im Zittauer Gebirge. Heute leben in der Oberlausitz etwa 780.000 Menschen, knapp 157.000 davon im polnischen Teil östlich der Neiße.

Geschichte
Die Geschichte der Oberlausitz ist geprägt von vielen Streitigkeiten. Erst seit 1635 wurde die Ober- und Niederlausitz an das Kurfürstentum Sachsen angebunden. 1815 mussten, nach den napoleonischen Kriegen, große Teile an Preußen abgetreten werden. Erst seit 1990 zählen die überwiegenden Teile der Oberlausitz wieder zu Sachsen. Der Teil östlich der Neiße gehört seit 1945 zu Polen.

Besonders geprägt wurde die Geschichte der Oberlausitz durch den berühmten Sechsstädtebund.

Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau

Kloster St. Marienstern in Panschwitz- Kuckau
Foto: © UG / PIXELIO

Tourismus
Das “Land der 1000 Seen und Teiche” ist ein Radfahr- und Wanderparadies. Sowohl Ruhesuchende als auch Aktivurlauber kommen hier auf ihre Kosten. In idyllischen Dörfern findet man noch Umgebindehäuser (eine Kombination von Fachwerk- und Blockhaus), die weltweit nur noch in der Oberlausitz und in den Ländern Tschechien und Polen vorzufindenden sind. Am besten entdeckt man die Sehenswürdigkeiten der Oberlausitz auf den 5.000 km langen Wander- und 2.000 km langen Radwanderwegen. Hervorzuheben ist natürlich das Zittauer Gebirge, das nicht nur bei Insidern als wahres Wanderparadies gilt und dessen Wanderwege auch nach Böhmen führen.

Die Oberlausitz wartet aber auch mit sehenswerten und geschichtsträchtigen Städten auf. Zu nennen ist hier insbesondere die 1000-jährige Stadt Bautzen, die Fastentuch-Stadt Zittau und die Europastadt Görlitz.

Tradition & Brauchtum
Tradition & Brauchtum trifft man in der Oberlausitz insbesondere bei den Sorben – einer nationalen Minderheit. Ihre wunderschönen Trachten und ihre unverwechselbaren Traditionen gehören zur sächsischen Kulturlandschaft.


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